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The Opening – Insights into the Flexibility of the Prelude to an Exhibition Curated by Siri Peyer

Me and Sotheby Participating Artists Habib Asal (PS/CH), Clare Goodwin (GB/CH), Me And Sotheby (CH), Gabriele Rérat (CH), Stefanie Trojan (D)
Concept The exhibition opening or vernissage normally marks the point in time at which a show’s planning and organization are concluded. From this moment of fixation on, the show is in a finished state which is no longer to be changed, but at the same time it now becomes accessible to visitors for the first time. During the opening, a space which is difficult to control thus opens up temporarily. In comparison to the later reception of the show, the opening offers a break, a rupture, literally an opening. The vernissage is a unique state, a spectacle, contrasting with the otherwise rather religious viewing of art. The main attraction is the social gathering, not the reception of the art. The exhibition space becomes a temporary stage for various players: the curator/s, gallery owner/s, artist/s, critic/s, and/or collector/s.
The exhibition “The Opening” investigates these systems of meaning which go into operation during the vernissage, and takes advantage of the opportunity to curate a vernissage in condensed form. The specific course of events at an opening, the typical social gathering and its mechanisms are critically choreographed by the artists invited to participate. The temporary state of the gallery during the opening in contrast with the contemplative, moderate reception of art is examined in a dense assembly of various works.
   Clare Goodwin Habib Asal Gabriele Rérat The work of Palestinian-Swiss artist Habib Asal revolves around the social and institutional framework conditions and contexts in which artworks emerge. He moreover looks at his own expectations as well as those of the recipients in connection with the presentation of his art later on. Asal’s approach is an endeavour to expose reference systems in a playful manner. An English artist living in Zurich, Clare Goodwin works with the media of painting and installation. As part of her artistic work, she creates idiosyncratic and often puzzling buffets. The latter consist of a combination of affectionately designed snacks and questionable decorations of the 1960s/70s. The visitors are invited to help themselves to the snacks. With this gesture of hospitality, Goodwin investigates marketing praxes often also encountered in art institutions. Me and Sotheby is a Zurich-based artists’ and music group. On the occasion of “The Opening” they will present themselves for the first time in public in this form to explore the boundaries between art and commerce, authenticity and staging. Their presentation form oscillates between performance and concert. Me and Sotheby thus test the coordinates of their own identification and their self-staging as musicians and performers. An artist of Zurich originally from Bern, Gabriele Rérat works with installations, painting and performances. Discoveries and coincidental occurrences from within the context of everyday life become the subject of further “processing”. Ranging from slightly confusing to poetic-abstract, the realizations of her works are carried out ad absurdum, and also characterize her performances. Rérat was a longstanding member of the Basel performance group G.A.B.I. who moreover developed works with the artists’ group from Zurich. Rérat plans to test the susceptibility of the vernissage guests to viruses very politely by means of a very special kind of degustation. The German artist Stefanie Trojan questions the habits and behavioural patterns of people in general and vernissage guests in particular. In this context, Trojan is concerned above all with the interim spaces of human existence. The artist develops her performances in the manner of social investigations, inspects routines and taboos with regard to their value, and passes her questions on to the viewer. The outcome of a given performance is dependent on the reactions of the people present. The artist will participate in “The Opening” with an audio work. Location White Space, Zurich, www.whitespace.ch Date Zurich Gallery Season Opening, 27 August 2008 Realized with support from the TSADIK Foundation Contact Siri Peyer,
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---Deutsch--- The Opening – Einblicke in die Flexibilität des Auftakts Kuratiert von Siri Peyer

Me and Sotheby Beteiligte KünstlerInnen Habib Asal (PS/CH), Clare Goodwin (GB/CH), Me And Sotheby (CH), Gabriele Rérat (CH), Stefanie Trojan (D) Konzept Die Vernissage markiert normalerweise den Punkt, an dem Planung und Organisation einer Ausstellung abgeschlossen sind. Von diesem Moment der Fixierung an befindet sich die Ausstellung zwar in einem fertigen Zustand, der nicht mehr verändert werden soll, doch wird er gleichzeitig erstmals für die Besucher zugänglich. Während der Vernissage eröffnet sich dadurch vorübergehend ein wenig kontrollierbarer Raum. Das Ereignis der Vernissage bietet einen Bruch und eine Öffnung im Vergleich zur späteren Ausstellungsrezeption. Die Vernissage ist ein Ausnahmezustand, ein Spektakel, das im Gegensatz steht zur sonst oft sakral anmutenden Kunstbetrachtung. Hauptattraktion ist das soziale Zusammentreffen und nicht die Kunstrezeption. Der Ausstellungsraum wird temporär zu einer Bühne für verschiedene Akteure: für Kurator/-in, Galerist/-in, Künstler/-in, Kritiker/-in oder Sammler/-in. Die Ausstellung The Opening hinterfragt diese Bedeutungssysteme, die an einer Vernissage in Aktion treten und nutzt den Anlass, um eine Vernissage in verdichteter Form zu kuratieren. Der spezifische Ablauf eines solchen Abends, das typische soziale Zusammentreffen und seine Mechanismen werden von den eingeladenen KünstlerInnen kritisch choreografiert. Der temporäre Ausnahmezustand als Gegensatz zur kontemplativen, massvollen Kunstbetrachtung wird durch ein dichtes Nebeneinander der verschiedenen Arbeiten untersucht.    Clare Goodwin Habib Asal Gabriele Rérat Der palästinensisch-schweizerische Künstler Habib Asal beschäftigt sich in seiner Arbeit mit den gesellschaftlichen und institutionellen Rahmenbedingungen und Kontexten, in denen Werke entstehen. Zudem thematisiert er die eigene Erwartungshaltung als auch die der Rezipienten bei der späteren Präsentation seiner Kunst. Asal versucht mit seinem Vorgehen auf eine spielerische Weise Referenzsysteme offenzulegen. Die englische, in Zürich lebende Künstlerin Clare Goodwin arbeitet mit den Medien Malerei und Installation. Als Teil ihrer Kunstarbeit entwickelt und kreiert die Künstlerin eigenwillige und oftmals auch irritierende Buffets. Diese bestehen aus einer Mischung aus liebevoll gestalteten Häppchen und fragwürdigen Dekorationen aus den 1960/70er Jahren. Das Publikum wird eingeladen, sich am Buffet zu bedienen. Durch diese Geste der Gastfreundschaft thematisiert Goodwin Vermarktungspraktiken, die häufig auch in Kunstinstitutionen auftauchen. Die in Zürich lebende Künstler- und Musikgruppe Me And Sotheby werden zum Anlass von The Opening zum ersten Mal in dieser Form auftreten und die Grenzen zwischen Kunst und Kommerz, Authenzität und Inszenierung ausloten. Die Form ihres Auftrittes oszilliert zwischen Performance und Konzert. Me And Sotheby testen bei ihrem Auftritt die Koordinaten ihrer eigenen Identifikation und Selbstinszenierung als MusikerInnen und als PerformerInnen aus. Die in Bern geborene, in Zürich lebende Künstlerin Gabriele Rérat arbeitet mit Installationen, Malerei und Performances. Aus dem Alltag entstandene Entdeckungen und zufällige Geschehnisse werden Gegenstand zur Weiterbearbeitung. Die ad absurdum geführten, leicht irritierenden bis poetisch-abstrakten Umsetzungen ihrer Arbeiten zeigen sich auch in den Performances. Auch war sie langjährige Mittäterin der Basler Performance-Gruppe G.A.B.I. und entwickelte zudem Arbeiten mit der Künstlerinnen-Gruppe mit aus Zürich. Rérat wird die Virusanfälligkeit der Vernissagegäste durch eine Degustation besonderer Art sehr höflich testen. Die deutsche Künstlerin Stefanie Trojan hinterfragt Gewohnheiten und Verhaltensmuster der Menschen, im Allgemeinen und der VernissagebesucherInnen im Speziellen. Dabei geht es Trojan vor allem um die Zwischenräume des Menschlichen. Die Künstlerin entwickelt ihre Performances wie soziale Untersuchungen, überprüft Routine und Tabus auf ihren Wert und gibt ihre Fragen an den Betrachter weiter. Der Ausgang der Performance bleibt dabei immer abhängig von der jeweiligen Reaktion der Betroffenen. Für The Opening ist die Künstlerin mit einem Audio-Stück vertreten. Ort White Space, Zürich, www.whitespace.ch Zeit Saisoneröffnung der Zürcher Galerien, 27. August 2008 Unterstützt von der TSADIK Foundation Kontakte Siri Peyer,
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